Sonntag, 13. Oktober 2019

Am Grillplatz in Habach soll eine neue Schutzhütte entstehen

Habach. Die CDU Habach fordert die Neuerrichtung einer Schutzhütte im Bereich des Grillplatzes hinter dem Waldpark-Stadion in Habach. 
Sie hat aus diesem Grund bereits Gespräche mit Ortsvorsteher Peter Dörr aufgenommen. Der Ortsrat Habach soll sich bereits in seiner nächsten Sitzung mit dem Vorhaben beschäftigen. 

Unser Foto zeigt die alte Schutzhütte. Der Zahn der Zeit hat an ihr genagt, die schweren Stürme der letzten beiden Jahre haben ihr zugesetzt und sie windschief werden lassen. Mittlerweile wurde die alte Schutzhütte durch die Gemeinde abgerissen. Geht es nach der CDU in Habach ist die Errichtung einer neuen Schutzhütte gleichzeitig auch der Einstieg in eine Aufwertung des gesamten Areals mit Grillplatz als Ort der Naherholung.

„Über Jahrzehnte hinweg stand hinter dem Waldpark-Stadion eine Schutzhütte, die gemeinsam mit dem Grillplatz oft und gerne von Wanderern und Spaziergängern, aber auch von Schulklassen und kleineren Gruppen genutzt wurde“, erklärt Alwin Theobald, Vorsitzender der CDU in Habach. Trotz Pflege und regelmäßigen kleineren Reparaturen hätten Wind und Wetter der alten Schutzhütte jedoch im Laufe der Zeit so sehr zugesetzt, dass sie vergangenen Jahr schließlich abgerissen werden musste. 
Das gesamte Areal sei stets ein Anziehungspunkt gewesen und in früheren Jahren auch im Rahmen des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ immer wieder positiv bewertet worden, begründet Theobald den Vorstoß seiner Partei, eine neue Hütte zu errichten.
„Als Teil eines attraktiven Platzes zur Naherholung und zur Freizeitgestaltung war die alte Schutzhütte wichtig für die Dorfgemeinschaft. Wir sind überzeugt, dass es Ortsvorsteher Peter Dörr gelingen kann, im Falle des Wiederaufbaues der Schutzhütte auch Vereine und Einzelpersonen dafür zu gewinnen, im Rahmen ehrenamtlichen Engagements das gesamte Umfeld ebenfalls noch einmal neu und attraktiv zu gestalten,“ zeigt sich Theobald überzeugt. 

Donnerstag, 26. September 2019

CDU-Landtagsfraktion Saar im Klima-Dialog mit Eckart von Hirschhausen und weiteren Wissenschaftlern

"Viele Impulse, viele Denkanstöße für jeden Einzelnen, der heute vor Ort war, bei hochspannenden Vorträgen und einer sehr ernsthaften Diskussion auf der Klimakonferenz der CDU-Landtagsfraktion! Es sind viele Stellschrauben, an denen wir drehen können und müssen, politisch und persönlich, ohne Schaum vorm Mund, ohne moralische Keule, aber mit Ernsthaftigkeit und Beherztheit."
So lautet das Fazit meiner Landtagskollegin Jutta Schmidt-Lang nach unserem Klimadialog und den Vorträgen von Dr. Eckart von Hirschhausen, dem Klimaforscher Prof. Dr. Florian Kapmeier sowie dem Agrarwissenschaftler und Landwirt Felix Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Alexander Funk und der saarländischen Gesundheitsministerin Monika Bachmann. 


Es war eine wegweisende Veranstaltung, zu der die CDU-Landtagsfraktion in die Saarbrücker Congresshalle eingeladen hatte - eine Veranstaltung die zeigt, dass wir als Christdemokraten den Klimawandel und die realen, zum Teil längst sichtbaren Auswirkungen auf Mensch und Natur nicht nur ernst nehmen, sondern auch über Diskussion und Auseinandersetzung aktiv zu neuen wirksamen Maßnahmen finden und bereits eingeleitete Schritte zielorientiert weitergehen wollen.

Der Mediziner, Kabarettist, Journalist und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen ist Mitglied der Scientists for Future, eine Bewegung, von Wissenschaftlern, die sich für ein politisches Handeln zur Überwindung der Klimakrise einsetzt. In seinem Eingangsstatement berichtete er anschaulich über seinen Klick-Moment in Bezug auf die Klimafrage. Er berichtete, wie durch die Hitze im Sommer des vergangenen Jahres in nicht klimatisierten Krankenhäusern und Pflegeheimen Menschen den Tod fanden und dass Pflegekräfte und ärztliches Personal, die selbst unter der Hitze litten, bei 40 Grad noch kollabierten Menschen zu Hilfe eilten.

Felix Prinz zu Löwenstein ist nicht nur Agrarwissenschaftler, sondern selbst auch Landwirt und Besitzer großer Waldflächen. Sachlich, aber auch sichtlich betroffen schilderte er, dass selbst robuste, 150 Jahre alte Eichenwälder durch die heißen Sommer und die trockenen Winter massiv leiden und die Gefahr besteht, dass sie großflächig absterben. Er zeigte auf, vor welchen Herausforderungen die Landwirtschaft vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen steht und welche Fehler sie noch immer macht. Nichtsdestoweniger aber machte er auch deutlich, welche wichtigen Beiträge gerade die Landwirtschaft leisten kann, um den Klimaveränderungen zu begegnen und insbesondere Kohlendioxid, eines der maßgeblichen Treibhausgase, zu binden.

Auch Prof. Dr. Florian Kapmeier band die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung wie schon zuvor Eckart von Hirschhausen aktiv in seinen Vortrag ein, nachdem er zunächst die neuesten Berechnungen präsentierte, nach denen die Durchschnittstemperatur bis zum Ende des laufenden Jahrhunderts um bis zu 4,2 Grad ansteigen könnte, wenn wir nichts dagegen tun und die Menschheit so weitermacht wie bisher.
Aufgabe des Publikums war es, Vorschläge zu machen, wir man den Temperaturanstieg mindern könnte.
Anhand des Simulationsmodell C-Roads, das auch die Profis bei Klimaverhandlungen nutzen, zeigte er sodann sehr eindrucksvoll, welche Auswirkungen die einzelnen Maßnahmen auf die Temperaturprognose haben.
Das Urteil der Simulation ist dabei sehr ernüchternd: In Schritten von 0,1 oder 0,2, ganz selten einmal von 0,3 bewegt sich die Anzeige nach unten. „Ist das der Schlüssel?" fragte der alerte Wissenschaftler immer wieder das jeweils verneinende Publikum. Die immer wieder darauffolgende Frage "Aber ist es ein richtiger Schritt?" hingegen konnte jeweils mit einem deutlichen "Ja" beantwortet werden.


Zum Ende der Veranstaltung, in deren Rahmen auch viele der Veranstaltungsgäste zu Wort kamen, hatte sich eines herauskristallisiert: Es gibt nicht DIE EINE MASSNAHME.
Aber es gibt eine Vielzahl von Stellschrauben, an denen sich drehen lässt und die vor allem für die Durchschnittsbürger keineswegs nur Belastungen und Nachteile mit sich bringen müssen. Einiges davon findet sich auch in dem aktuellen "Klima-Paket" der Bundes wider.

Das Klima-Paket mag vielleicht noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber es ist ein weiterer richtiger Schritt.
Jeder Mensch muss sich aber auch selbst die Frage stellen, wie er sein persönliches Verhalten so ändern kann, dass er außerhalb staatlicher Maßnahmen seinen eigenen individuellen Beitrag leisten kann.
Ja: Es ist eine globale Herausforderung.

Und ja: Deutschland alleine kann die Welt nicht retten.

Aber wir können schon einmal damit anfangen. 

Wir können zeigen, was alles möglich ist.
Wir können zeigen, dass wirtschaftliches Wachstum und relativer Wohlstand auch dann möglich bleiben, wenn man nachhaltig und zukunftsorientiert wirtschaftet, forscht und sich weiterentwickelt.

Wir haben es schon in so vielen Bereichen geschafft, uns zum weltweiten Technologieführer zu entwickeln. Warum soll das nicht auch bei neuen, bei umweltfreundlichen, bei nachhaltigen Technologien möglich sein?
Wie fasste es Jutta Schmitt-Lang so treffend zusammen:
"Es sind viele Stellschrauben, an denen wir drehen können und müssen, politisch und persönlich, ohne Schaum vorm Mund, ohne moralische Keule, aber mit Ernsthaftigkeit und Beherztheit."










Mittwoch, 14. August 2019

Ortsvorsteher Wahl in Habach mit eindeutigem Ergebnis!

Der Ortsrat von Habach hat sich gestern konstituiert. Bei der Wahl am 26. Mai 2019 erhielt die CDU 347 der 480 abgegebenen gültigen Stimmen und erzielte damit einen Stimmenanteil von 72,3 Prozent. Das ist ein Plus von 49 Stimmen. Die SPD erreichte 133 Stimmen und damit 27,7 Prozent.
Von den neun Sitzen im Ortsrat konnte die CDU somit sieben, die SPD zwei für sich verbuchen.
Zu einer der ersten Amtshandlungen des neuen Ortsrates zählte die Wahl des Ortsvorstehers sowie der stellvertretenden Ortsvorsteherin. Peter Dörr wurde einstimmig als Ortsvorsteher von Habach wiedergewählt. Ihm zur Seite steht als Vetreterin auch weiterhin Marliese Weber, die ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde Wir bedanken uns herzlich bei allen Ortrstasmitgliedern für das große Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit für unser Dorf.




Donnerstag, 6. Juni 2019

Teilen lernt man schon im Sandkasten: CDU stattet Habacher Kinderspielplatz mit Spielzeug-Leihstation aus.

Unter dem Motto „Teilen lernt man schon im Sandkasten“ richten wir als CDU Habach auf dem Kinderspielplatz am Habacher Waldpark-Stadion eine Spielzeug-Leihstation für die kleinen Spielplatzbesucher ein. Unser Landtagsmitglied Alwin Theobald stiftete zu diesem Zweck bereits eine wetterfeste Kiste, die nun von uns mit einer Erstausstattung an Kinderspielzeug gefüllt wird. Wir wollen so den beliebten Spielplatz noch attraktiver machen.

"Die Kinder lernen spielerisch, dass man durch Teilen mehr bekommen kann," sagt unser engagiertes Mitglied Jenny Thull, Initiatorin der Spielplatz-Aktion. "Außerdem macht es im Sandkasten direkt noch viel mehr Spaß, wenn das richtige Spielzeug griffbereit ist". 

Wir hoffen, dass im Laufe der Zeit immer mehr Spielsachen dazu kommen, die zuhause nicht mehr gebraucht werden - entweder, weil ein Kind größer werde und andere Interessen habe oder ein Spielzeug zu langweilig geworden ist. Oft ist dieses Spielzeug dann einfach noch zu schade für die Mülltonne.
Hier kommt dann die Spielzeug-Leihstation ins Spiel: Teilen, Leihen und Tauschen ist ein Prinzip, das bereits bei unserem Bücherbaum am Bürgerhaus sehr gut funktioniert.

Wir sind mit Jenny Thull absolut einer Meinung, wenn sie sagt: "Wir sind uns sicher, was beim Bücherbaum klappt, das klappt erst recht auf einem Spielplatz."
Unser Ziel ist es dabei nicht nur, die Aufenthaltsqualität für die Kinder zu steigern, sondern auch für die Eltern. Spielplätze sind schließlich immer auch Kommunikationsorte." Mit der Spielzeug-Leihstation wollen wir einen zusätzlichen Anreiz schaffen, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.


Offiziell an die Kinder übergeben wird die neue Spielzeug-Leihstation im Rahmen eines Spielplatzfestes, das wir als CDU Habach ausrichten werden.
Das Fest findet am Samstag, dem 29. Juni 2019 von 14:30 Uhr bis ca. 18 Uhr auf dem Kinderspielplatz am Waldpark-Stadion in Habach statt, sofern das Wetter mitspielt. Neben Kaffee, Kuchen und Rostwürstchen wartet dann auch ein buntes Spieleangebot auf die Kinder.




Donnerstag, 7. März 2019

Der Digitalpakt kommt – Gute Nachrichten auch für die Eppelborner Schulstandorte!

Nach langen Verhandlungen konnten Bund und Länder in der vorletzte Woche den Digitalpakt festzurren. Damit ist der Weg frei für 60 Millionen Euro Bundeszuschüsse, die in die digitale Ausstattung der Schulen im Saarland fließen.

Gerade für uns im Saarland ist das ein enorm wichtiges Signal. Kommunen wie Eppelborn kratzen jeden Cent zusammen, um Bildungsinfrastruktur zu erhalten, um Gebäude, Säle, Schulhöfe und Nachmittagsbetreuung zu sanieren und auszubauen. Da bleibt für die digitale Ausstattung der Schulen oft nicht viel übrig.
Im Rahmen des Digitalpakts soll in Wlan-Infrastruktur ebenso investiert werden wie in digitale Tafeln und Computer. So kann gewährleistet werden, dass die unsere Schülerinnen und Schüler teilhaben an internationalen Entwicklungen in der Bildungslandschaft.

"Wir wollen, dass unsere Schüler vorbereitet sind auf die Zukunft, wo immer mehr Lebensbereiche im Privaten wie in der Arbeitswelt vom digitalen Wandel beeinflusst sind. Nur wer diese Entwicklungen versteht, die Prozesse nachvollziehen kann und die Technik beherrscht, kann aktiv diese Zukunft mitgestalten“, zeigt sich auch Bürgermeisterkandidat Dr. Andreas Feld überzeugt. Gleichzeitig sei es wichtig, die Lehrer durch Weiterbildung zu begleiten und Fachleute mit der Betreuung der Systeme und der Technik zu beauftragen. Nur dann könne die Akzeptanz für den digitalen Wandel im Klassenzimmer geschaffen werden. „Jetzt ist aber erstmal der Weg für wichtige Investitionen frei und das ist gut so. Mein Ziel ist es, diese Chancen auch für die Schulstandorte in Eppelborn zu nutzen“, sagte Andreas Feld abschließend.

Dienstag, 22. Januar 2019